Pentax K-5 Test: Großer Review der Spiegelreflexkamera & des Nikon D7000 Konkurrenten

Hier der große Pentax K-5 Test. In unserem Review erfahren Sie die Vorzüge und Nachteile der handlichen Spiegelreflexkamera. Der Pentax K-5 Test soll Ihnen bei einer Kaufentscheidung für eine DSLR behilflich sein und den wichtigsten Nikon D7000 Konkurrenten genau erklären.

Der große Praxis-Review der Pentax K-5 Spiegelreflexkamera. In unserem Test erfahren Sie alle wissenswerten Details über den Nikon D7000-Konkurrenten…

Die Pentax K-5 Spiegelreflexkamera im Test

Die Pentax K-5 Spiegelreflexkamera im Test


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Die Pentax K-5 im Überblick:
Beim Erstkontakt mit der K-5 erwartet den Pentax-Kenner natürlich die gewohnte Qualität in dieser Klasse. Wer jedoch von einer ambitionierten Einsteiger-Kamera wie den dreistelligen Canon EOS-Modellen oder den günstigen Nikon bzw. Sony-Kameras kommt, wird angenehm überrascht sein, wie hochwertig das Gehäuse verarbeitet ist.

Selbst Profis finden hier imme lobende Worte für Pentax, wobei neben der sinnvollen Anordnung der Tasten auch immer der sehr gute Sucher positiv auffällt, wo gerade Canon nach wie vor deutlich schlechter unterwegs ist und selbst bei der EOS 60D jetzt unverständlicherweise einen Schritt zurückgerudert ist. Man bemerkt also, dass die K-5 nicht nur wegen den des Preises, sondern insgesamt gegen die Canon EOS 7D und die Nikon D7000 antritt. Letztere verwendet ja wie die Sony A55 den selben Sensor, weshalb die Leistungen vergleichbar sind. Wer im Vergleich zur kompakten K-5 bzw. dem Konkurrenten D7000 bereit zu Zugeständnissen bei den verfügbaren Objektiven und beim Gehäuse ist, kann übrigens zur A55 greifen. Dabei handelt es sich um ein Modell ohne Schwingspiegel, das sehr günstig ist, leider aber wie die meisten Alpha-Kameras des Herstellers einfach haptisch nicht ganz überzeugt. Dafür gibt es aber einen besonders guten Bildschirm und Funktionen, die sich eher an den Einsteiger richten, der sich auf die Automatik verlassen will. Semi-Profis werden jedoch aufgrund der weit größeren Auswahl an Linsen eher zu den Pendants von Nikon oder Pentax greifen und den soliden Gehäusen, die auch harte Einsätze gut verkraften.

Im Vergleich zur Nikon D7000 besitzt die Pentax K-5 ja einen ins Gehäuse eingebauten Bildstabilisator, der bis zu vier Blendenstufen bringen soll. Der 23.4 x 15.6 mm große CMOS-Sensor ist also beweglich gelagert. Das wohl wichtigste Unterscheidungsmerkmal gegenüber der D7000.

Unserer Redaktion wird ja eine gewisse Affinität zur Marke Pentax nachgesagt. Denn nach zwei Kameras von Canon (EOS 350D und 400D) versahen zwei Spiegelreflexmodelle von Pentax den Dienst bei uns. Das war zunächst die für den Hersteller bahnbrechende K10D und dann das „Upgrade“ in Form einer K20D. Nachdem mit der K-7 quasi ein „Update“ der Vorgängerin herauskam, das nicht unbedingt einen Umstieg nötig machte, landet nun erneut eine DSLR von Pentax in unserem Praxiseinsatz. Das geschieht eher durch Zufall und nicht weil wir bisherige Objektive weiterverwenden wollen.

Vielmehr entschieden wir uns für die Pentax K-5 und gegen die Konkurrenz von Canon (EOS 60D), Nikon (D7000) bzw. Sony (A55), weil das Gesamtpackage einen guten Eindruck macht. Einerseits orientiert sich die Canon EOS 60D mehr an der EOS 550D bzw. der EOS 600D und wanderte Richtung Amateurlager. Das zeigt sich an etlichen Merkmalen wie etwa dem Sucher mit nicht vollständiger Sensordarstellung oder dem Fehlen der Fokusjustierung. Mit dieser Positionierung möchte man offenbar die eingebrochenen Verkaufszahlen der 7D stabiliseren. Andererseits fehlt bei Sony und der attraktiven Alpha 55 immer noch ein größeres Angebot an Objektiven speziell mit schneller Ultraschalltechnik. Bei der Nikon D7000 – die sogar noch etwas günstiger ist als das Pentax-Gegenstück – handelt es sich wohl um die derzeit meistegefragte Kamera im semiprofessionellen Segment. Nicht zuletzt die sehr guten Allroundobjektive des Herstellers zum kleinen Preis überzeugen viele Besitzer. Wer gleich gute Ergebnisse und dazu noch einen integrierten Bildstabilisator wünscht, sollte zur Pentax K-5 greifen. Gemeinsam mit der Nikon- und Sony-Kamera wird hier grundsätzlich der gleiche Sensor eingesetzt. Dieser steht für ein sehr geringes Bildrauschen selbst bei hohen ISO-Werten.

Unser Test-Fazit:
Gemessen an den aktuell wichtigsten Mitbewerbern, nämlich der Nikon D7000, A55 von Sony sowie der Canon EOS 7D gibt es keine riesigen Unterschiede in der Leistung. Das liegt daran, dass diese beiden erstgenannten Kameras ebenso wie die Pentax K-5 einen 16-Megapixel-Sony-Sensor verwendet und gerade bei RAW-Aufnahmen kaum Unterschiede feststellbar sind. Wenn man nun als weiteres Modelle in dieser Preisklasse die Canon EOS 7D in den Vergleich miteinbezieht, ergeben sich schon Unterschiede, allerdings sind auch diese minimal. Insgesamt ergibt sich aus unserer Sicht ein einziger echter Konkurrent, nämlich die Nikon D7000. Hier handelt es sich nicht nur um eine Kamera mit grundsätzlich sehr ähnlichen technischen Daten, sondern quasi um einen Unterschied in der Weltanschauung, der so fundamental ist wie das Thema Naß- oder Trockenrasieren bzw. das Tragen von Slips oder Boxershorts. Der Haupt-Unterschied zwischen der K-5 und der D7000 ist wohl der in dem Pentax-Modell integrierte Bildstabilisator, der bei Nikon fehlt. Gerade durch die Kombination von lichstarken Objektiven (1.4 bis z. B. 2.8) ergeben sich hier Möglichkeiten, die bei Nikon technisch nicht möglich sind. Während man früher durch die bei Nikon bekannt guten ISO-Werte noch etwas nachhelfen konnte, sieht das heute anders aus, denn das Rauschverhalten der zwei Kontrahenten ist ja ebenbürtig. Insofern ist der Pentax grundsätzlich der Vorzug zu geben, wenn man einen anspruchsvollen Objektivpark nutzen möchte. Wer allerdings günstige Allournd-Zooms sucht, wird hier trotz des in die Linse eingebauten Stabilisators eher bei Nikon fündig, wobei auch von Fremdherstellern wie Sigma sehr preiswerte Alternativen angeboten werden, die man beim Pentax-Bajonett nicht in dieser Anzahl findet. Da Pentax aber zwischenzeitlich (im Gegensatz zu Sony) und nach langen Verzögerungen viele sehr attraktive Objektive zu einem immer noch akzeptablen Preis im Programm hat, empfehlen wir die K-5 aufgrund der Summe der Eigenschaften. Dabei spielt auch das kompakte aber trotzdem abgedichtete Gehäuse eine Rolle. Außerdem ist bereits das von den meisten Käufern ja im Set angeschaffte Kit-Objektiv im Vergleich den den Pendants bei anderen Marken sehr gut und ebenfalls wasserfest. Wer etwas Geld in gute Objektive investiert, wird mit der Kamera sehr zufrieden sein, vor allem weil es – nicht nur bei Pentax – noch nie eine DSLR, die so wenige Bildrauschen produzierte und mit einer Geschwindigkeit von sieben Bildern pro Sekunde (eines mehr als die D7000!) überzeugte. In Summe können wir also eine klare und vorbehaltlose Kaufempfehlung für die Pentax K-5 aussprechen. Wer etwas Geld sparen möchte, und keine besonders lichtstarken Objektive gemeinsam mit einem Bildstabilistar nutzen möchte, sondern eher Allroundlinsen sucht, sollte zur leider für Semi-Profis etwas weniger attraktiven aber dafür deutlich günstigeren Canon EOS 60D greifen. Ihr fehlt zwar einerseits beim Sucher die 100%-Darstellung und Möglichkeit, Objektive im Gehäuse zu justieren, dafür gibt es viele sehr günstige Linsen. Auch die EOS 550D oder EOS 600D als hochtechnisierte Amateurkamera muss in diesem Zusammenhang genannt werden, wenn hier auch etliche Abstriche nötig sind.

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