Top-Spiegelreflexkameras für das Jahr 2011: Canon EOS 60D, Nikon D7000 & Pentax K5

Hier unsere Kaufempfehlungen für die Top-Spiegelreflexkameras im Jahr 2011: Die Canon EOS 60D, Nikon D7000 und Pentax K5 überzeugen in vielfacher Hinsicht und begeistern durch eine Vielzahl an Features bzw. durch die bestmögliche Bildqualität bei Fotos und Videos.

Direkt über der erst im Februar 2011 vorgestellten Canon EOS 600D angesiedelt ist die nur etwa 100 Euro teurere, ambitioniertere EOS 60D. Im Gegensatz zur Vorgängerin 50D ist diese nicht mehr im semi-professionellen Bereich positioniert, um die Unterscheidung zur EOS 7D zu erleichtern, die doch etwa 500 Euro mehr kostet und sich an Personen richtet, die doch eher beruflich mit der Fotografie zu tun haben.

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Kompakt & günstig: Die Canon EOS 60D
Insofern wurde die EOS 60D in manchen Bereichen etwas abgespeckt und besitzt beispielsweise kein Vollmetallgehäuse mehr, hat keinen eigenen Videobutton, einen verkleinerten Sucher und es fehlt die Möglichkeit, Objektive selbst durch die Kamera zu justieren, was alles der EOS 7D vorbehalten ist. Ansonsten handelt es sich aber bei der 60D um eine sehr kompakte und und trotzdem hervorragende 18 Megapixel-DSLR. Sie befindet sich preislich eben zwischen zwischen der 7D und der 550D/600D, wobei durch die EOS 60D gerade das teurere Modell quasi ins Aus geschickt wurde, trotzdem aber im Detail weiterhin gefällt und gut gegen Pentax K5 oder Nikon D7000 antreten kann, die eine ähnliche Zielgruppe erreichen wollen. Nur die schon etwas betagte Nikon D300s passt durch den vergleichsweise hohen Preis nicht mehr so ganz in die DSLR-Landschaft.

Während die Unterschiede der EOS 60D zur kleineren EOS 600D bzw. 550D vor allem in der Haptik und dem besseren Sucher feststellbar sind, ist der Unterschied zur 7D nicht sonderlich groß. Diese ist aber etwas schneller (8 Bilder gegenüber gut 5 Fotos pro Sekunde) und verfügt – wie oben erwähnt – über die Möglichkeit, Objektive manuell (Stichwort: Front-/Backfocus) an die Kamera anzupassen. Dieses Feature war zwar bei der EOS 50D noch vorhanden, wurde aber unverständlicherweise bei der 60D weggelassen. Nun hoffen Besitzer darauf, dass Canon die Funktion vielleicht doch noch per Firmware-Update integriert, denn grundsätzlich sollte die Technik dafür ja im Gehäuse vorhanden sein.

Wie man es von Canon gewohnt ist, sind die Bilder der 60D ausgezeichnet und auch bei ISO-Werten von 1600 noch brauchbar. Hier zeigt sich einfach immer noch der Vorsprung in der Entwicklung der CMOS-Sensoren gegenüber der Konkurrenz. Allerdings ist Sony inzwischen hier schon gut unterwegs, was sich beim Chip für die Alpha 500 (bzw. den Modellen Pentax K-5 und Nikon D7000) zeigt.

Der sehr konsumentenfreundliche Preis der EOS 60D gefällt, denn dieser liegt bei etwa 800 Euro für das Gehäuse. Zum Vergleich: Die EOS 550D liegt bei gut 600 Euro und die 7D deutlich bei etwa 1200 Euro.

Durchstarter 2011: Die Nikon D7000 und Pentax K5
Die beiden Kameras gehören nach ihrer Präsentation Ende 2010 natürlich auch 2011 zu den absoluten Highlights. Sie sind praktisch Brüder, denn sie verwenden einen sehr ähnlichen CMOS-Sensor, der ausgesprochen hohe Empfindlichkeiten zulässt und damit völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten erlaubt. Die 16 Megapixel genügen für die meisten Einsatzzwecke mehr als und dank der bei beiden Herstellern zu findenden hochwertigen Objektive wird man damit viel Freude haben. Die Unterschiede zwischen der D7000 und der K5 liegen übrigens im Detail: Die K5 ist etwas schneller und hat einen integrierten Bildstabilisator im Gehäuse, die Nikon D7000 bietet dafür einen eigenen Videoaufnahmebutton und Autofokus auch bei Bewegtbildern. Die ähnlich teuren Modelle sollten von Kaufinteressenten am besten „in der Hand“ auf ihre Vor- und Nachteile in der Haptik getestet werden. Technisch und qualitativ gesehen unterscheiden sich Pentax K5 und Nikon D7000 kaum, sind aber um einiges teurer als die Eingangs erwähnte Canon EOS 60D und orientieren sich eher an der 7D.

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