Digicam Testsieger & Kaufberatung im Überblick – Kaufempfehlung für Panasonic LUMIX DMC-TZ10 EG & Canon PowerShot SX 130 IS Digitalkameras

Wer zur Zeit eine günstige und wirklich gute Digicam sucht, sollte auf die Testsieger im Rahmen der Kaufberatung setzen. Das sind bei den Modellen bis 300 Euro die Panasonic LUMIX DMC-TZ10 EG und die Canon PowerShot SX 130 IS, für die eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden kann.

Aktuell gibt es ein riesiges Angebot an Digicams, die in den (virtuellen) Regalen der Händler auf Käufer warten. Besonders erwähnenswert ist hier in letzter Zeit natürlich Canon als unangefochtener Marktführer und Hersteller vieler guter Kameras (namentlich in der „PowerShot“-Reihe angesiedelt) wie etwa die im Herbst 2010 erschienene und nur rund 160 Euro teure SX 130 IS (siehe der Test auf nurido.de) oder der ausgezeichneten S95.

Auf der Überholspur: Panasonic
Daneben hat sich auch der Elektronikproduzent Panasonic mit seinen LUMIX-Modellen etabliert. Gerade der enorme Erfolg der DMC-TZ10 EG (siehe der Test auf nurido.de) zeigt, dass sich selbst die „Big-Player“ bei den Digicams wie Nikon, Sony, Olympus oder Pentax warm anziehen müssen, um hier bestehen zu können. Panasonic bietet nämlich inzwischen ein großes Sortiment – von der ausgesprochen preiswerten LUMIX DMC-FS10EG bis zu den hochwertigen FourThirds-Kameras – an und überzeugt Fachpresse und Kunden gleichermaßen.

Im Test: Die Panasonic LUMIX DMC-TZ10 EG-K Digicam

Im Test: Die Panasonic LUMIX DMC-TZ10 EG-K Digicam

Die LUMIX DMC-TZ10 EG gefällt gerade aufgrund der vielen Extras (die sie von ihrer grundsätzlich mit einer gleich guten Bildqualität ausgestatteten Schwester TZ-8 EG abheben): So gibt es eine hochwertige Videoaufzeichnung mit Stereosound und GPS zur Positionsbestimmung. Die handliche Kamera ist schnell und durchaus schnappschusstauglich. Der Zoom harmoniert in Verbindung mit dem optischen Bildstabilisator sehr gut und liefert schöne Fotos mit 12 Megapixel-Auflösung. Das ist übrigens mehr als genug und wie wir in vielen Praxistests gesehen haben momentan auch die empfehlenswerte Fahnenstange für die kleinen Digicam-Sensoren. Zwar werden viele Modelle zur Zeit mit 14 Megapixeln angeboten, diese enttäuschen aber eher gegen über jenen Kameras, die zwei oder sogar vier Millionen Bildpunkte weniger haben.

Panasonic LUMIX DMC-TZ10 EG und Samsung WB650 im Vergleich:
Eine ähnliche Kamera wie die DMC-TZ10 EG ist die Samsung WB650 für rund 50 Euro weniger, die sogar eine Art Navigationssystem mit Kartendarstellung bietet. Sie hat ebenfalls 12 Megapixel und sogar einen 15fach-Zoom. Sie ist aber nicht nur in der Bildqualität minimal schlechter, sondern auch bei der Geschwindigkeit (Auslöseverzögerung, Fokussierung) generell etwas langsamer als die TZ10, wobei bei der Serienbildfunktion zwei unterschiedliche Konzepte zum Einsatz kommen: Die Samsung schießt 0,8 Bilder pro Sekunde bis die Speicherkarte voll ist, bei der Panasonic sind es 1,9 Bilder pro Sekunde für maximal drei Aufnahmen. Zwar hat die WB650 etwas weniger Purple Fringe (also störende Farbsäume) im Programm als die TZ10, dafür aber auch weniger Details und vor allem bei höheren ISO-Werten (1600+) deutlich verwaschenere Ergebnisse. Wer also generell viel in schlecht beleuchteten Innenräumen ohne Blitz fotografieren will, ist mit der Samsung weniger gut bedient. Wichtig ist, dass beide Kameras noch genügend Spielraum für die Nachbearbeitung der Bilder lassen, insofern relativiert sich die Tatsache, dass die TZ10 unter Laborbedingungen und bei „out of camera“-Bildern immer einen Tick schärfere Fotos abliefert.

Unser Fazit: Zur Zeit gibt es vor allem zwei sehr gute Allround-Digicams, die in der Preisregion bis 300 Euro uneingeschränkt empfohlen werden können und gerade als Reisekameras perfekt sind. Einerseits ist das die ausgesprochen günstige Canon PowerShot SX 130 IS (siehe der Test auf nurido.de) zum Schnäppchenpreis von 160 Euro und andererseits die  Panasonic LUMIX DMC-TZ10 EG (siehe der Test auf nurido.de) für etwa 260 Euro. Letztere bietet alle Funktionen, die man momentan in ein derart kompaktes Gehäuse packen kann und überzeugt abseits der guten Fotoqualität nicht zuletzt durch die HD-Videos, die wegen eines optimal abgestimmten 12fach optischen Leica-Zooms in sehr guter Qualität auf der Speicherkarte landen. Wer Fotos zu den verschiedenen Webdiensten hochladen möchte und dafür die Geotagging nutzt, hat es hier mit dem integrierten GPS-Modul natürlich leicht, wobei man dank dieser Technik auch die Bilder im eigenen Computer gut nach dem Aufnahmeort sortieren kann und so schnell wichtige Aufnahmen wiederfindet.

Wenn Sie etwas mehr Geld ausgeben wollen, lohnt sich ein Griff zur ausgesprochen kompakten und mit einer Blende von 2.0 sehr lichtstarken Canon PowerShot S95, die aber nur einen 3,8fachen Zoom ab 28 mm Brennweite liefert. Sie besitzt einen auf 10 Megapixel reduzierten, größeren Sensor und ist deshalb gerade für Fotos unter schlechten Lichtbedingungen prädestiniert. Leider funktioniert bei diesem 350-Euro-Modell aber der optische Zoom nicht beim Filmen. Insgesamt sind die Einsatzmöglichkeiten im Vergleich zu den erwähnten Reisekameras also eher eingeschränkt.

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