Auf dem Weg zum Mars mit IBM POWER-Technologie

Wien, 6. August 2007 –  Am Samstag, den 3. August 2007 wurde die Marssonde Phönix auf die 680 Millionen Kilometer lange Reise zum Mars geschickt, ihr Ziel wird sie am 25. Mai 2008 erreichen. Mit an Bord verlässliche Technologie, die nach der langen Reise garantiert, dass die vorgesehenen Forschungsarbeiten durchgeführt werden können. Als sichereren Rückhalt hat sich die NASA für die IBM POWER-Architektur entschieden.

Die Sonde wird am Nordpol des Planeten in der gefrorenen Oberfläche nach möglichen Anzeichen für Leben suchen. Sie ist mit einem gegen kosmische Strahlung geschützten RAD6000-Computer von BAE Systems ausgestattet und basiert auf der Power-Architektur von IBM. Als zentrale Schaltstelle des Marsmobils wird der RAD6000 Navigationsdaten sowohl im All als auch auf der Marsoberfläche verarbeiten und wichtige Systeme der Sonde steuern.

Die Kosten für das Phoenix-Programm belaufen sich auf 420 Millionen US-Dollar und es besteht nur alle 26 Monate einmal die Gelegenheit für ein Startfenster. Einmal auf der Oberfläche des Mars gelandet, kann Phoenix Temperaturen von bis zu minus 73 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Stundenkilometern trotzen. Es ist entscheidend, dass alle Systeme während der gesamten Mission störungsfrei laufen. Die Fähigkeit des RAD6000, den rauen Anforderungen im All zu widerstehen und seine offene Architektur machen ihn zu einer idealen Plattform für die 677 Millionen Kilometer lange Reise.

Die Entscheidung der NASA zeigt, dass die Vorteile der POWER-Architektur, wenn es um Sicherheit und Verfügbarkeit geht, nicht zu übertreffen sind. Das zeigt sich auch daran, dass Power-basierte Prozessoren mittlerweile in fünfzig Prozent der weltweit gebauten Automobile, in sechzig Prozent der schnellsten Computer sowie in vielen anderen Anwendungsbereichen zu finden sind.

Power-Architektur auf dem roten Planeten

Im Jahr 2003 hat die NASA bereits die beiden Marsfahrzeuge Spirit und Opportunity entsandt, um auf dem roten Planeten nach Wasservorkommen, dem Grundbaustein allen bekannten Lebens, zu suchen. Die Mission, die ursprünglich auf 90 Tage ausgelegt war, läuft bis heute und sendet immer noch einzigartige Daten und atemberaubende Fotos zur Erde.

Die zentralen Instrumente beider Fahrzeuge basieren auf einem Computersystem mit 32-Bit Power-Architektur, die von IBM für BAE Systems lizenziert wurde und einem RAD6000, einem von BAE Systems strahlengehärteten Prozessor.
Aussender:
Georg Haberl
http://at.ibm.com