Wohnungseinbrüche während der kalten Jahreszeit (also etwa vor Weihnachten oder im Schiurlaub) gehören zum Winter wie der Schnee. Hier einige Tipps, wie Sie auch ohne die Investition in eine teure Alarmanlage einen Schutz vor Dieben haben.
Natürlich sind Hauseinbrüche verhältnismäßig schwer zu verhindern, weil die Abwesenheit der Wohnungsbesitzer viel zu leicht erkennbar ist: Die Jalousien sind heruntergelassen und die Familie ist fort. Es braucht hier nur zwei oder drei Tage, um dies zu kontrollieren, denn der übervolle Briefkasten, der nicht ausgeräumt wurde, gibt Bescheid. Es ist für den Auskundschafter ein Leichtes, die Abwesenheit festzustellen. Auch durchs Telefon (bei vollständig angeführtem Namen an der Türglocke oder dem Briefkasten) kann man überprüft werden. Die Einbrecher rufen einfach ein paar Mal zu unterschiedlichen Zeiten an und haben die Gewissheit, dass niemand im Haus oder der Wohnung ist.
Wie man diese leicht zu erkennenden Zeichen der Abwesenheit erkennen kann, ist eine berechtigte Frage: Am einfachsten ist es, die Jalousien nicht herunterzulassen. Dann sollte der Briefträger verständigt werden, die Post beim Nachbarn zu deponieren. Auch kann eine vertrauenwürdige Person gebeten werden, die Wohnung zu beaufsichtigen. Oft müssen ja auch die Pflanzen bei einem längeren Aufenthalt gegossen werden.
Was tun wenn, man Opfer eines Wohnungseinbruchs geworden ist?
Es ist für die Polizei leichter zu arbeiten, wenn sofort nach dem Einbruch eine Anzeige erstattet wird. Dann kann sie tätig werden und alle nötigen Schritte in die Wege leiten. Oft ist man ja nicht alleine von einem Wohnungseinbruch betroffen, sondern Banden räumen mehrere Objekte aus. Schwierig wird es natürlich, wenn man erst längere Zeit nach der Tat nach Hause kommt und den Schaden bemerkt. Dann sind höchstwahrscheinlich die Einbrecher längst über alle Berge. Es besteht aber leider ohnehin wenig Hoffnung, die Diebe zu erwischen.
Oft sind Wohnungs- oder Hauseinbrecher sehr clever und überlegen sich die unterschiedlichsten Tricks, um ins Haus zu kommen. Jegliche Fenster sollten unbedingt verschlossen sein und ideal ist es, wenn man per Zeitschaltuhr das Licht oder ein Radio zu unterschiedlichen Zeiten einschaltet, um Personen im Haus vorzutäuschen. Hat man einen Balkon oder eine Terrasse, sollte man unbedingt eine Alarmanlagen mit einer lauten Sirene und/oder einem Blinklicht anbringen. Durch den Lärm werden potenzielle Einbrecher spätestens beim Versuch, in die Wohnung zu gelangen, verscheucht. Oft erkennen die Täter die Gefahr bereits vorher und lassen überhaupt von dem Haus ab.
Nicht zu unterschätzen ist übrigens die Gefahr eines Hauseinbruchs in der Tatsache begründet, dass man selbst, Bekannte oder vielleicht die Putzfrau, jemand mehr oder weniger Fremden, von der Abreise bzw. Abwesenheit des Wohnungs- oder Hausbesitzers erzählt hat. Mit Informationen über die örtlichen Verhältnisse oder Gewohnheiten der Bewohner können sich Verbrecher schnell ein Bild machen und haben leichtes Spiel. (pressemeldungen.at-Redaktion)




