Weltpremiere in Wien: Marco Mehn präsentiert erste 3D-Space Frames auf der Luxury, please 2010

Entstehungsprozess „The world is not enough“.

Entstehungsprozess „The world is not enough“.

Glashütten (Taunus)/Wien, 2. November 2010. Vom 19. bis 21. November 2010 trifft sich wieder das Who‘s Who der Luxusbranche auf der „Luxury, please“ in der Wiener Hofburg. Zum dritten Mal mit dabei ist der Künstler und Designer Marco Mehn mit seinen weltweit bekannten Space Frames. Dieses Jahr erwartet die Messebesucher an seinem Stand eine besondere Premiere: Marco Mehn zeigt erstmalig seine zwei bislang aufwändigsten Werke – die ersten 3D-Space Frames. Daneben gibt es wie immer die aktuellsten Bilder des Künstlers sowie seine erste Skulptur „El Diabolo“ zu bestaunen.

Schönheit, Sinnlichkeit, Exklusivität – seit Jahren erweist sich die „Luxury, please“ als ideales Forum für ausgewählte Luxusmarken. Eine kongeniale Umgebung für Marco Mehns schillernde Kunst. Auch dieses Jahr bilden seine futuristischen und unverwechselbaren Space-Frame-Werke wieder einen spannenden Kontrast zum historischen Ambiente der Wiener Hofburg. Doch Marco Mehn wartet 2010 nicht nur mit neuen Bildern und einer imposanten Skulptur auf, sondern präsentiert den Messebesuchern an seinem Stand (Seitenhalle im Erdgeschoss) weltweit erstmalig seine ersten 3D-Space Frames.

Marco Mehns erste 3D-Space Frames

„The world is not enough“ – so vielsagend heißt einer der beiden ersten 3D-Space Frames von Marco Mehn. Mit den aufwändigen Kunstwerken bringt Marco Mehn seine Space Frame-Philosophie auf eine völlig neue Ebene. Die spektakulären Objekte bestehen aus jeweils zwei, in 3 cm Abstand übereinander gelagerten circa 1,80 m x 2 m großen Edelstahlplatten. Die obere besitzt extrem filigrane, organisch geformte Auslaserungen, die den Blick freigeben auf die untere Edelstahlplatte. Allein die Programmierung der aufwändigen Laserung nach einer Zeichnung des Künstlers dauerte drei Wochen.

Die beiden Space Frames, jeder für sich ein intensives Gemälde, werden in den neuen 3D-Versionen zum Gesamtkunstwerk. Selbst bei der kleinsten Bewegung erhalten die Bilder der neuen Space Frame-Generation immer neue Facetten bereit. Unterstrichen wird die Wirkung durch den spielerischen Einsatz von LED-Lichtelementen zwischen den Ebenen und reflektierenden Materialien wie Swarovski-Kristallen, Blattgold, vergoldeten Sand oder mit Platin überzogenen Glassplittern. Für die 3D-Space Frames hat Marco Mehn alle seine bisherigen Techniken eingesetzt und darüber hinaus völlig neue Methoden und Materialien ausprobiert. So wurden zum Beispiel Teile der filigranen Metall-Muster bis zu 5 cm nach außen gebogen, um den Gesamteindruck noch plastischer werden zu lassen.

Die erste Marco Mehn-Skulptur

Mit seiner Skulptur „El Diabolo“ interpretiert Marco Mehn das Spiel mit den Dimensionen erstmalig in Form einer Skulptur. In Kooperation mit dem Bronzespezialisten Franz Sattler hat er einen monumentalen, 120 Kilogramm schweren Stierkopf entworfen und realisiert. Das imposante Kunstwerk wurde in einer der besten Gießereien Europas in massivem Bronzeguss gefertigt und besitzt einen ebenfalls von Marco Mehn entworfenen Sockel aus Roststahl.

Die neuen Space Frames

Marco Mehns Space Frames bestechen durch ihre emotionale Ausdruckskraft, die Farbintensität und die kraftvollen Formen. In seinen neuesten Space Frames intensiviert der Künstler die Wirkung durch immer filigranere Auslaserungen, eine organische Ornamentik, Swarovski-Kristalle in verschiedenen Farben und partiell aufgetragene, changierende Edelmetalllegierungen. Die vermehrte Verwendung von Ölfarben verleiht den neuen Space Frames eine intensive Tiefenwirkung.

Sie finden Marco Mehn auf der „Luxury, please“ 2010 in der Seitenhalle im Erdgeschoss (Pläne gibt es vor Ort).

Marco Mehn

1967 in Landstuhl in der Pfalz geboren, startete der Künstler und Designer Marco Mehn vor vielen Jahren als Autodidakt. Der Durchbruch gelang ihm 2004 mit seiner Innovation „Space Frame“ – einem völlig neuartigen Kunstträger aus Edelstahl mit weltweitem Patent. Internationale Ausstellungen von New York über Dubai bis Moskau sowie Kooperationen mit verschiedenen Unternehmen zeugen vom Erfolg des Ausnahmekünstlers. Das Besondere an Marco Mehns Bildern ist die emotionale Ausdruckskraft.

Die Space Frames werden aus einer einzigen Edelstahlplatte gefertigt: Zuerst wird die Form vorgezeichnet, die dann mittels eines Lasers aus-geschnitten wird. Auf diesen Edelstahlkonstrukten arbeitet Marco Mehn mit unterschiedlichen Spachteltechniken, vielfältigen Materialien wie Öl, Acryl, Pastellfarben, Blattsilber, Blattgold oder Swarovski-Kristallen. Durch die Auslaserungen schimmert die Wand hindurch, sodass der Betrachter den Eindruck erhält, dass das Bild im Rahmen schwebt.

Mit der Gestaltung seines „MINI Cooper S by Marco Mehn“ mit bis zu 20 Farbschichten und fast 40.000 Swarovski-Kristallen erweiterte der Künstler sein Schaffen 2008 um die vierte Dimension: die Bewegung. Ein Jahr später stattete er eine Benetti-Luxusyacht mit exklusiven Space Frame-Bildern aus und gedachte dem King of Pop mit einem Michael Jackson-Space Frame. Aktueller Coup ist das Designhaus und dabei wird es nicht bleiben: Derzeit gestaltet er unter anderem eine Harley Davidson und arbeitet an mehreren neuen Kollektionen.