Der Dispokredit – Oftmals genutzt, oftmals kritisiert

Der Dispositionskredit, auch kurz als Dispo oder Dispokredit bezeichnet, zählt zu den am häufigsten in Anspruch genommenen Darlehensarten in Deutschland. Dabei handelt es sich beim Dispokredit vielmehr um eine zugesagte Kreditlinie als um ein Darlehen der üblichen Art. Diese Kreditlinie wird auf dem Girokonto zur Verfügung gestellt und kann vom Kontoinhaber in Form der Kontoüberziehung in Anspruch genommen werden – oder auch nicht. Der Dispokredit wurde vor einigen Jahrzehnten von den Banken vor allen Dingen darum „geschaffen“, damit kurzfristige Engpässe in der Liquidität damit überbrückt werden können. Vom Prinzip her ist der Dispositionskredit also für die relativ kurzfristige Nutzung gedacht. Diese Flexibilität hat natürlich ihren Preis, weshalb der Dispokredit im Grunde der teuerste Kredit ist, den man heute nutzen kann. Unter http://www.kredit.sc/verbraucherkredite/dispositionskredit/ erhalten Sie dazu viele hilfreiche Infos.

Dispozinsen in der Kritik

Aktuell wird in den Medien verstärkt über den Dispokredit berichtet. Dabei geht es konkret um die Dispozinsen, die nach Meinung von vielen Experten derzeit zu hoch sind. Manche Banken werden in diesem Zusammenhang sehr scharf kritisiert, weil sie teilweise Sollzinsen von mehr als 13 Prozent verlangen. Der Kern der Kritik ist, dass die Zinsen für die Nutzung des Dispokredites in den letzten Jahren praktisch nicht gesunken sind, obwohl im gleichen Zeitraum der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB-Leitzinssatz) von über vier Prozent auf ein Prozent gesenkt wurde. Von daher wird den Banken vorgeworfen, dass sie sich selbst Geld zu einem Prozent leihen können, und dieses Geld dann jedoch für zehn, elf, zwölf oder noch mehr Prozent an den Kunden weiter verleihen. Das würde einer Gewinnspanne von etwa 1.200 Prozent (!) entsprechen, wenn man einmal Kostenfaktoren außen vor lässt. Doch ist diese Kritik wirklich berechtigt, oder trägt nicht auch der Verbraucher eine Art Mitschuld an diesen hohen Zinsen?

Auch die Kontoinhaber sind in der Verantwortung

Sicherlich ist diese Kritik an den Dispokredit Zinsen auf der einen Seite gerechtfertigt, denn im Verhältnis zu den EZB Leitzinsen hätten die Banken den Zinssatz für Kontoüberziehungen durchaus senken können, wie es zum Beispiel im Bereich der Baufinanzierung und den Immobilienkrediten in nicht unerheblichem Umfang geschehen ist. Allerdings muss man andererseits auch feststellen, dass viele Kontoinhaber völlig unnötig diese hohen Zinsen zahlen. Wie zu Beginn kurz angesprochen, soll der Dispokredit eigentlich nur zur kurzfristigen Überbrückung dienen. Nicht wenige Kunden nutzen den Kreditrahmen jedoch über viele Jahre hinweg kontinuierlich, und zwar mitunter im Bereich von vielen tausend Euro. Eine Umschuldung in einen Ratenkredit wäre hier wesentlich sinnvoller und vor allem auch wesentlich preiswerter. Wenn man einmal die zu zahlenden Jahreszinsen bei einem Ratenkredit und bei einem Dispokredit vergleicht, kommt ein „erschreckendes“ Ergebnis heraus. Denn während man zum Beispiel für eine Summe von 5.000 Euro bei einem Ratenkredit mit einen durchschnittlichen Zinssatz von sieben Prozent eine Zinssumme von „nur“ 350 Euro im Jahr zahlt, sind es beim Dispokredit mit durchschnittlich 12 Prozent insgesamt 600 Euro im Jahr. Und bei diesem Beispiel sind nicht einmal die teilweise sehr günstigen Ratenkredite berücksichtigt, die man auch schon zu einem Zinssatz von unter fünf Prozent bekommen kann. Mehr Informationen finden Sie in den umfangreichen FAQ´s von http://www.kredit.sc.

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