Neue Studie beweist, dass Unternehmen Millionen von Euro durch ungenutzte Software verschwenden

Mangel an Datensteuerung bremst Unternehmen

Frankfurt, 6. Oktober 2010 – Informatica Corporation, die weltweite Nummer eins als führender unabhängiger Anbieter von Software für die unternehmensweite Datenintegration, veröffentlicht heute eine neue Studie, die zeigt, dass acht von zehn (81 Prozent) der IT-Manager in Europa zugeben, dass ungenutzte Applikationen und Daten auf den Unternehmensnetzwerken schlummern. Durch diese Ineffizienz enstehen immense Kosten im Hinblick auf IT-Ressourcen, Energie und Managementzeit. In manchen Fällen werden die Kosten sogar auf mehr als zwei Millionen Euro pro Jahr geschätzt. Dieses Problem betrifft in erster Linie Unternehmen mit mehr als 1.000 Angestellten. Von den befragten IT-Managern sagten 86 Prozent, dass die IT-Systeme effizienter laufen würden, wenn diese ungenutzten Applikationen entfernt würden.

In dieser Studie, in der mehr als 600 Verantwortliche aus den Bereichen IT, Vertrieb und Marketing in den Ländern  Großbritannien , Frankreich und Deutschland befragt wurden, gaben 32 Prozent der Unternehmen – oder auch einer von dreien – an, dass alle Mitarbeiter Zugriffs- und Änderungsrechte bei einer Vielzahl von Unternehmensdatenbanken und den darin enthaltenen Daten haben. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass trotz dieser offene Informations-Politik  Vertriebs- und Marketingabteilungen eine Tendenz dazu haben, die IT-Abteilung zu umgehen, wenn es darum geht, neue Software und Applikationen zu den bereits bestehenden Systemen hinzuzufügen.

Ergebnisse der Studie “Das Dilemma des Dateneigentums”

· Die unglaublich große Anzahl von 97 Prozent der IT-Manager sagen, dass innerhalb ihrer Organisation Probleme bei der zeitgerechten Zustellung von Daten und/oder Datenanalysen an die Nutzer in den Abteilungen auftreten können.

· Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) lasten diese Probleme den Zugriffen der Nutzer an

· Das am häufigsten genannte Hindernis ist der Mangel an IT-Ressourcen, um das Volumen der Anfragen (46 Prozent) zu bewältigen, aber gleich danach wird das Problem „Komplexität der Infrastruktur“ genannt (42 Prozent).

· Fast 40 Prozent beklagen sich über die zu fragmentierten Datenbanken über die gesamte Organisation hinweg, und die gleiche Anzahl an Befragten beklagen die Inkompatibilitäten dieser Ressourcen.

· Dieses Problem tritt gehäuft (45 Prozent) in Deutschland auf, wohingegen in Frankreich lediglich 31 Prozent dies beklagen. Besonders Unternehmen mit mehr als 1.000 Angestellten leiden unter diesen Problemen.

„Unternehmen müssen sich immer häufiger mit der Datenlücke auseinandersetzen, die durch eine chaotische und inkonsistente Vorgehensweise im Hinblick auf Datenmanagement über das gesamte Unternehmen hinweg entsteht. Das hat eindeutige Auswirkungen auf die Möglichkeit der Unternehmen, ihre wichtigsten Aktivposten zu nutzen. Wenn Daten in unterschiedlichen Silos über das Unternehmen verstreut existieren und sich nicht integrieren lassen, um eine Rundumansicht auf die Kunden zu gewährleisten, verspielen sie wichtige Wachstumschancen im Hinblick auf Markt und Umsätze“, sagt Mark Seager, Vice President Technology EMEA bei Informatica. „Die Unternehmen müssen die Daten kontrollieren. Nicht umgedreht.“

Ein wohl bedenklicheres Symptom des Kontrollverlusts von Unternehmensdaten ist die Tatsache, dass 75 Prozent der IT-Manager angaben, dass in ihrem Unternehmen etliche Applikationen auf dem Unternehmensnetzwerk liegen, die in den letzten drei Jahren nicht genutzt wurden. Die Zahl der nicht genutzten Applikationen auf dem Netzwerk beläuft sich durchschnittlich auf ein Viertel der Gesamtanzahl (25 Prozent)

Weitere Ergebnisse der Studie

· 91 Prozent derjenigen IT-Manager, die angaben, dass sich ungenutzte Applikationen auf dem Unternehmensnetzwerk befinden, geben zu, dass bei einigen davon Daten betroffen sind.

· Immerhin 34 Prozent der oben genannten sind sich unsicher darüber, wieviele der ungenutzten Applikationen Daten betreffen.

· 46 Prozent geben an, dass das Unternehmen diese Applikationen nicht entfernen wird für den Fall, dass diese Daten zu einem späteren Zeitpunkt gebraucht werden.

· Weitere 26 Prozent glauben, dass diese in Zukunft aus Gründen der Compliance benötigt werden könnten

„Diejenigen Organisationen, die einen proaktiven Ansatz zum Datenmanagement verfolgen, werden vermutlich eine große Kundenzufriedenheit und in der Folge Markentreue erreichen. Im Endeffekt geht es darum, intelligenter mit denjenigen Daten umzugehen, die zur Verfügung stehen. Obgleich fast ein Drittel der IT-Manager nicht glaubt, dass ein Benefit darin liegt, die ungenutzten Datenbanken aus dem System zu entfernen, stimmt dies nicht. Indem diese das Netzwerk verstopfen, bilden sie ein Hindernis und verschwenden nur unnötig Budgets, ohne jemals irgendeinen greifbaren Unternehmenswert zu bieten,“ sagt Seager.

Über die Studie “Das Dilemma des Dateneigentums”

Die Studie wurde von Informatica in Auftrag gegeben und vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Dynamic Markets durchgeführt. Es wurden insgesamt 300 Vertriebs- und Marketingmanager sowie 301 IT-Manager in  Großbritannien , Frankreich und Deutschland befragt. In allen Fällen bestätigten die Befragten, dass sie Manager der mittleren oder oberen Führungsebene sind und dass ihre Organisation mindestens 250 Angestellte hat.

Über Informatica

Informatica (NASDAQ: INFA) ist die weltweite Nummer eins als führender unabhängiger Anbieter von Software für die unternehmensweite Datenintegration. Die Plattform von Informatica bietet Unternehmen ein umfassendes, einheitliches, offenes und wirtschaftliches Verfahren, um IT-Kosten zu senken und aus ihren Datenbeständen konkurrenzfähige Vorteile zu ziehen. Weltweit verlassen sich mehr als 4.100 Unternehmen auf Informatica, um ihre Datenbestände in traditionellen Unternehmen und in der Internet-Cloud abzurufen, zu integrieren und sich auf sie verlassen zu können. Weitere Informationen erhalten Sie unter +1 650 385 5000 (1-800-653-3871 in den U.S.) oder finden Sie auf www.informatica.com/de

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