Religion, Klöster und Meditation in der Mongolei

Die Mongolei ist mit ihren Weiten, der vielfältigen Natur seiner religiösen Vergangenheit und Gegenwart ein idealer Ort für Meditation und einer spirituellen Beschaulichkeit. Indytravel bietet für die Interessenten Reisen an, die einen Ort der inneren Einkehr suchen. Klöster, bedeutende Wallfahrtsorte, das Leben der Araten stehen dabei im Vordergrund.

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Elsterwerda, 01.10.2010 – Die Weiten der Mongolei, die vielen unterschiedlichen Erscheinungen in der Natur, die Einsamkeit in einem zum Teil menschenleeren Raum bieten viel Platz für Spiritualität. Die Prioritäten des Lebens verschieben sich. Man findet Zeit für eine innere Einkehr.

Die Offenheit der Mongolen gegenüber anderen Religionen ist kennzeichnend. Sie fand einen Ausdruck in der Philosophie von Dschingis Khan. Unter seiner Führung fanden alle Religionen eine Akzeptanz. Er hatte in jeder Religion etwas gefunden, was für seine Ziele nützlich war. Den Weissagungen des Schamanen hat er aber sein ganzes Leben lang vertraut. In der von Dschingis Khan gegründeten Hauptstadt Karakorum gab es außer den Kultstätten für den Schaminismus islamische Moscheen, buddhistische Tempel und christliche Kirchen.

Sieht man von der Offenheit Dschingis Khan gegenüber verschiedener Religionen einmal ab, so steht die Verbreitung einer Religion immer in Verbindung mit der Weltanschauung der jeweiligen Herrschaft eines Landes. Dadurch konnte auch der Buddhismus im 16. Jahrhundert ein zweites mal auf dem Gebiet der heutigen Mongolei und in der burjatischen Region nördlich des Landes, Fuß fassen. Viele Elemente aus dem ursprünglichen Schamanismus wurden in dem tibetischen Buddhismus aufgenommen. Die regionalen Geister und Gottheiten sind in dieser Religion mit eingegangen. Es gibt aber auch noch Gebiete in der Mongolei, wo ein reiner Schamanismus praktiziert wird.

Nach dem ersten buddhistischen Kloster Erdene Zuu, das nach der Wiedereinführung dieser Religion 1586 entstand, folgten im ganzen Land viele Klöster. Ein großer Teil der Menschen in der Mongolei waren den Klöstern verpflichtet. Nach Beendigung der Mandschuherrschaft und infolge der Selbständigkeit der Mongolei wurde der Einfluss und die Macht der Klöster schließlich durch die revolutionäre Bewegung und die kommunistische Machtergreifung gebrochen. In den 1930er Jahren kam es zu einer Liquidierung der meisten Klöster mit ihren Insassen. Während der verbleibenden kommunistischen Herrschaft wurde der religiöse Betrieb nur noch in dem Gandan-Kloster in Ulan Bator fortgeführt. Nach den 1990er Jahren, mit der Veränderung der politischen Verhältnisse in der Mongolei, erfährt der tibetische Buddhismus aber auch der Schamnismus eine Neubelebung.

An vielen Orten, wo früher buddhistische Klöster standen, entstehen wieder Tempel. Viele Wallfahrtsorte erlangen ihre Bedeutung zurück. Sie üben mit ihren sakralen Handlungen eine starke Anziehung auf viele Mongolen aber auch auf ausländische Touristen aus.

Ob in den Klöstern, an anderen heiligen Orten oder in der weiten Natur, die Mongolei bietet viel Raum für Meditation. Beeindruckend sind aber auch die Zeremonien in den Klöstern. Wohnte man ihnen einmal bei, bleiben diese unvergesslich.

Die medizinischen Heilpraktiken, die sowohl von den Lamas (buddhistische Mönche) der Klöster als auch von den Schamanen ausgeübt werden, lenken immer wieder das Interesse auf sich. Diese beruhen auf Erfahrungen, die über viele Generationen weiter gegeben wurden. Magische Kräfte aber auch die gro0e Zahl an Heilpflanzen, die es in der Mongolei gibt, sollen die Basis des Erfolges sein.

An dem spirituellen Leben und der Möglichkeit einer tiefen Meditation in Verbindung mit der Natur, besteht ein großes Interesse an der Mongolei. Ob man sich auf den Wegen zu den Wallfahrtsorten bewegt, eins der vielen Klöster besucht oder in der Stille der Natur eintaucht, eine Nachhaltigkeit dieser Erlebnisse ist gegeben.

Für Interessenten an derartige Erlebnisse organisiert Indytravel in Verbindung mit dem Reiseveranstalter Arguntour vor Ort in der Mongolei Reisen, die ganz auf die speziellen Wünsche ausgerichtet sind.

Diese Touren vermitteln auf eine innige Weise die Lebenswelt der Nomaden und führen zu religiösen, spirituellen Orten in der Mongolei. Es besteht die Gelegenheit, die Tagesabläufe der Araten (mongolische Viehzüchter) zu erleben. Man hat die Möglichkeit in einen völlig veränderten Lebensrhythmus einzutreten. Bereits vor einer derartigen Reise sollte man sich innerlich darauf einstellen. Die Reisen sind so angelegt, dass die einzelnen Stationen in der Nähe buddhistischer Klöster sind. Damit gibt es auch ausreichende Möglichkeiten, um diese Klöster zu besuchen und an den täglichen Zeremonien teilzunehmen. Landschaft, Mensch und Religion bieten die besten Voraussetzungen zur persönlichen, inneren Einkehr. Man lernt auch mit bestimmten Entbehrungen zu leben. Diese beeinflussen aber in keiner Weise den Erlebnisgehalt negativ. Die Entbehrungen machen aber immer wieder darauf aufmerksam, in welchem unnützen Überfluss wir leben.

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