Apple iPad – Apps, Konkurrenten und News zum Tablet-Computer

Apple ist einer der erfolgreichsten Computerhersteller und mittlerweile gerade im Elektronikbereich auf der Siegerstraße. Das neue iPad ist zum Verkaufsschlager geworden und hat der Konkurrenz gezeigt, dass das Thema Tablet PC nur richtig angegangen werden muss, um hier punkten zu können. Im folgenden Artikel finden Sie Tipps und Tricks zum iPad sowie Infos zu den Themen Apps, Jailbreak oder Alternativen.

Kein anderer Elektronik- oder Computerhersteller macht durch so interessante Geräte auf sich aufmerksam wie Apple aus Kalifornien. Das iPad ist der jüngste Streich von Steve Jobs und seinem Team, wobei hier das schon fast aufgegebene Thema Tablet-Computer wiederbelebt wurde. Eine technologische Revolution eingebettet in ein stylishes Gehäuse verschaffte schon dem iPhone zu einem riesigen Erfolg, beim iPad ist es nicht anders. Millionen Geräte wurden innerhalb der ersten Monate seit dem Verkaufsstart an den Mann und auch an die Frau gebracht. Neben langen Warteschlangen vor den Apple Stores und ewigen Vorbestellungszeiten gab es auch bei diesem Gadget jede Menge kostenlose Werbung in Form von unzähligen Presseberichten und TV-Reportagen, in denen die Hightech-Spielereien publikumswirksam präsentiert wurden.

Betrachtet man jedoch mit etwas professionellem Abstand und objektivem Zugang die Kommentare der potenziellen Käufer nachdem die ersten Apple-Hardcore-Fans ihre Geräte erstanden hatte, wundert man sich doch etwas über den iPad-Hype, denn vielen Leuten ist der genaue Zweck des Teils nicht bekannt. Immerhin handelt es sich dabei nicht um völlig neue Features, die es bislang noch nicht gab. Vielmehr sprechen Kritiker von einem aufgeblasenen iPhone ohne „Phone“ bzw. einem iPod Touch mit größerem Display.

Egal wie man zu dem iPad aber stehen mag: Es handelt sich dabei dezidiert nicht um einen Laptop-Ersatz, sondern um ein Zusatzgerät, das eine schnell und intuitive Mediennutzung bzw. ein innovatives Gaming-Vergnügen ermöglicht. Genau dafür ist das iPad bestens geeignet, denn in Verbindung mit dem wunderbaren Design und dem gut funktionierenden Bedienkonzept erhält man ein tolles Tablet, mit dem man gut (auch unterwegs) im Web surfen, kurze Texte tippen oder Entertainment konsumieren kann.

Das trendige iPad von Apple

Das trendige iPad von Apple


Apple schafft es nicht nur die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden mit viel Gespür zu erkennen, sondern darüber hinaus noch neue Marktnischen zu finden und die Gerätekäufer dazu zu bringen, die gebotenen Funktionen immer im täglichen Leben einzusetzen. Der Hersteller passt sich also den Gegebenheiten des Marktes perfekt an und ist der Konkurrenz immer eine Nasenlänge voraus. Wobei ja bereits seit längerer Zeit bekannt war, dass es ein Tablet-Modell von Apple geben wird. Die Mitbewerber trauten sich aber offenbar nicht, selbst frühzeitig in diesem Segment tätig zu sein, nachdem die unterschiedlichen Versuche bereits vor Jahren gescheitert waren.

Steve Jobs ist sehr gut darin, seine Produkte zu vermarkten und jede neue Präsentation wird zu einem Medienereignis, wo die ganze Welt auf den coolen Computerguru blickt.

Das iPad kann sich auf jeden Fall sehen lassen: Es verfügt über einen ausgezeichneten 9.7-Zoll-Bildschirm, der dank Multitouch und einer Auflösung von 1024×768 eine sehr gute Darstellung ermöglicht. Die Farben und der Kontrast der offenbar von LG stammenden Displays sind bahnbrechend, leider spiegelt die Anzeige, was jedoch je nach Verwendungszweck nicht unbedingt stören muss. Außerdem kann man den Betrachtungswinkel ja beim iPad gut selbst wählen, ohne dass man qualitative Einbußen spürt.

Das fabelhafte iPad bietet neben dem Safari-Webbrowser bereits serienmäßig etliche Applikationen (sog. „Apps“), mit denen man Mails abrufen, Fotos betrachten oder Musik abspielen kann. Auch ein E-Book-Reader ist vorhanden, der das Blättern in den virtuellen Büchern zum Vergnügen macht. Entsprechende Inhalte lassen sich leicht über iTunes beziehen.

Grundsätzliche Infos zum iPad:
Das Gerät kann per iWork 2010-Software die üblichen Büroapplikationen anbieten, womit also Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Präsentation (z. B. auch per Beamer via VGA-Schnittstelle) möglich sind. Ein iPod ist natürlich vorhanden, mit dem man Musik wiedergeben kann und die Datenübertragung erfolgt neben der Kabelverbindung zum PC mittels USB auch per Wi-Fi und bei den 3G-Modellen zusätzlich über das Handy-Netz. Via iTunes lassen sich zig-tausende Programme und Spiele herunterladen und diese ergänzen damit die Funktionalität als E-Mail-Client, Social Network Terminal oder Videoplayer.

Das iPad ist ein vergleichsweise kompaktes und handliches Gerät, das in der Dimension etwa einem schlanken Netbook (wie dem Nokia Booklet 3G) entspricht. Man kann es leicht mit sich herumtragen und es wiegt knapp 800 Gramm, wobei gerade die lange Akkulaufzeit von etwa 10 Stunden erwähnenswert ist. Obwohl das iPad keinen Laptop ersetzt, kann man doch die meisten Aufgaben damit ebenso erledigen. Für das Erstellen längerer Texte lohnt sich die Anschaffung eines externen Keyboards, wobei auch eine Docking-Station durchaus sinnvoll ist.

Angeboten wird das iPad zum Verkaufsstart in insgesamt sechs Versionen, wobei jeweils 16, 32 und 64 GB Speicher verfügbar sind und jedes dieser Modelle neben der Basis-WLAN-Ausstattung auch mit der bereits erwähnten 3G-Technik erhältlich ist.

Natürlich kann das iPad (ähnlich wie das iPhone) „geknackt“ werden, was mittels Jailbreak möglich ist. Auf diese Weise lässt sich von Apple nicht freigeschaltete Software installieren. Dadurch verliert man jedoch die Herstellergarantie und riskiert, gefährliche Malware auf das Gerät zu übertragen. Es ist also nicht anzuraten, solche Manipulationen an der Firmware durchzuführen, um Anwendungen von Drittanbietern lauffähig zu machen. Viele erhoffen sich durch diese Vorgangsweise auch eine Verbesserung im Bereich Multitasking, denn hier ist das iPad schwach auf der Brust. Es ist nicht ganz verständlich, warum man nicht einfacher zwischen Apps hin und her wechseln kann, was beispielsweise bei Büroanwendungen die Arbeit deutlich erleichtern würde. Stattdessen wird man gezwungen das eine Programm zu schließen, das nächste zu öffnen, um dann wieder zurückzukehren. Das ist mühsam und per Jailbreak kann man nun verschiedenste Dinge gleichzeitig tun. Auch ein Ersatz für die nicht bei allen beliebte iTunes-Software kann nun eingesetzt werden, um Musik auf das iPad zu überspielen.

Ein Blick in die Zukunft. Die Richtung: Das neue iPad mini
Bereits im Sommer 2010 gab es die ersten Gerüchte rund um weitere Tablet-Computer von Apple. So könnte schon bald eine kleinere, handlichere Variante des Bestsellers verfügbar sein. Das sogenannte „iPad mini“ könnte mit einem 7-Zoll-Display ausgestattet sein und damit zu einem echten Alltagsbegleiter werden, der den größeren Bruder im Praxisnutzen damit wohl noch übertreffen würde.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des iPads und der technologische Vorsprung bedeutet also in jedem Fall einen erneuten Durchbruch für Apple. Mobiles Computing und moderne Kommunikation sind perfekt in diesem Gerät in Einklang gebracht worden. Die leichte Bedienbarkeit erreicht darüber hinaus auch Kunden, die sonst nicht so PC-affin sind und erlaubt ihnen, das Internet, Games oder Medien auf bislang unbekannte Art und Weise zu nutzen.

Wenn man sich neidlos den Erfolg des unglaublich populären iPads vor Augen führt, muss man sich wundern, dass nicht andere Hersteller einen ähnlichen Weg gehen und schnell vergleichbare Modelle auf den Markt bringen, die ebenso cool und funktionell sind.

Tipp:
Mehr zum Apple iPad finden Sie auf dem News- & Entertainmentportal nurido.de!

Text & Foto (c) nurido.de 2010