Alle neuen Seniorenhandys haben gemeinsam, dass sowohl Akustik als auch Bedienbarkeit optimiert worden sind. Im Bereich der Speicherleistung bieten manche Modelle mehr Platz für Rufnummern. Das Swissvoice MP11 kann sogar bis zu 500 Einträge sichern.
Ein weiterer Trend lässt sich feststellen: Die Displays wurden bei vielen Seniorenhandys noch weiter optimiert. Mehrfarbige Anzeigen sind nun möglich. Hier ist auch wieder das Swissvoice MP11 ein Vorreiter.
Ein Hersteller, der viel für eine einfache Bedienbarkeit seiner Seniorenhandys unternimmt, ist Doro. Für das Doro PhoneEasy 341gsm wurden Kundenbefragungen ausgewertet, um mit dem Einfachhandy die Anforderungen der Zielgruppe möglichst exakt zu erfüllen. Bei diesem Seniorenhandy wurden die akustischen Leistungen verbessert, so kann die Lautstärke um 30 Dezibel erhöht werden. Auch andere Hersteller haben bei der Konzeption der Klangeigenschaften auf die Bedürfnisse hörschwacher Konsumenten gedacht. So ist das Geemarc CL 8200 speziell für Hörgeschädigte konzipiert worden. Das Seniorenhandy ist hörgerätekompatibel. Anruftöne sowie die Hörfunktion beim Telefonieren wurden verbessert. Hörverstärker sind ebenfalls im AURO M101 installiert.
Die Tendenz zu Großtasten ist bei allen Herstellern konstant geblieben. Sind mittlerweile die Handys für den Massenmarkt zu einem Großteil mit Touchscreens ausgestattet, wird bei Seniorenhandys noch auf die bewährten Tastaturen vertraut. Wie lange es dauern wird, bis das erste Seniorenhandy mit einem Touchdisplay – vielleicht sogar einem kapazitiven – ausgestattet ist, bleibt fraglich.
Auch wenn die technische Ausstattung der Seniorenhandys konstant optimiert wird, ist es erstaunlich, dass das Preisniveau dieser Spezialhandys weit unter dem des Massenmarktes für Mobiltelefone liegt. Eine Tatsache, die wohl zur weiteren Verbreitung des Mobiltelefonierens im Bereich der Best Agers führen wird.

