Bezirkspreis geht heuer an Brigitte Neichl, die seit vielen Jahren im Bezirksmuseum Rudolfsheim-Fünfhaus tätig ist
Das Museumsteam, freut sich, dass Mag. Brigitte Neichl heuer zu den Preisträgerinnen der “Veronika” gehört. Dieser Preis wird seit 2007 u.a. für “Besonderes Engagement für soziale Gerechtigkeit sowie für die universelle Gültigkeit von Menschenrechten, gegen Rassismus und gegen Antisemitismus” verliehen.
Brigitte Neichl feiert heuer ihr 15-Jahr Jubiläum im Bezirksmuseum und zudem das 10-Jahr-Jubiläum des von ihr initiierten und geleiteten Projekts KinderKulturTreffpunkt 15.
„Ich freue mich sehr über diese Anerkennung meiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Museum!“, so die stv. Leiterin des Bezirksmuseums Rudolfsheim-Fünfhaus.
Die Verleihung findet am Di, den 9.3.2010 um 19.00 Uhr im Festsaal des Amtshauses Rudolfsheim-Fünfhaus statt.
Gäste sind herzlich willkommen!
Anmeldung unter 4000 / 15 111
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VERONIKA
Die Initiative für diese Ehrung geht auf einen Antrag der Grünen zurück. Dieser wurde in der Bezirksvertretung im März 2006 von allen Parteien angenommen. Die Idee dazu stammt von der Bezirksrätin Veronika Reininger.
Der Preis ist ein eigens für diese Verleihung von der Künstlerin Christina Oppermann-Dimow gestaltetes Unikat: Eine Frauenfigur als silberne Brosche, die in einer Acrylhalterung befestigt werden kann. Den Namen “Veronika” hat der Frauenpreis nicht etwa von seiner Ideengeberin, sondern wegen der altgriechischen Bedeutung “Siegesträgerin”.
Nominierungskriterien
Wer kann für die Veronika nominiert werden? Eine eigens ins Leben gerufene Arbeitsgruppe der Sozialkommission hat einen Kriterien-Katalog entwickelt, mit dem die künftigen Veronika-Preisträgerinnen ermittelt werden:
• Verbindung zu Rudolfsheim-Fünfhaus (Geburts-, Wohn- oder Arbeitsort der Nominierten in Rudolfsheim-Fünfhaus)
• Bedeutung der Leistung für Rudolfsheim-Fünfhaus
• Besonderes und überdurchschnittliches Engagement für die Emanzipation der Geschlechter,
z.B. durch
o Außergewöhnliches Engagement zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
o Journalistische Arbeiten und Publikationen, die Frauen in ihrer Vielfalt und als aktiv Handelnde zeigen, bzw. Lebenszusammenhänge von Frauen in besonderer Weise kritisch beleuchten
o Langjähriges, erfolgreiches Engagement auf dem Feld der Gleichstellungspolitik in Vereinen, Institutionen, politischen Parteien
o Vorbildliches gleichstellungspolitisches Engagement in einem frauenuntypischen Bereich des gesellschaftlichen Lebens• Zukunftsweisende und innovative Ideen und Konzepte, wie z.B.
o Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher und innovativer Projekte
o herausragende wissenschaftliche Arbeiten
o herausragende künstlerische Leistungen
o wirtschaftliche Aktivitäten
• Besonderes Engagement für soziale Gerechtigkeit sowie für die universelle Gültigkeit von Menschenrechten, gegen Rassismus und gegen Antisemitismus, wie z.B.
o Einsatz für eine interkulturelle Verständigung
o Leistungen zur Integration von MigrantInnen
o langjähriges und erfolgreiches Engagement in entsprechenden Vereinen oder Institutionen
JURY
Nach Einsendeschluss wird eine Jury zusammentreten, um anhand des Kriterienkatalogs die Veronika-Preisträgerinnen 2010 zu ermitteln. Folgende Institutionen sind in der Jury vertreten:
- VertreterIn aus dem Büro der Stadträtin für Frauenangelegenheiten
- VertreterIn aus dem Verein Sprungbrett
- DSA Elisabeth Ettmann als Veronika-Preisträgerin ´08
- VertreterIn aus dem Verein Sophie
- VertreterIn des Stichwort-ArchivsDie Siegerinnen werden im März 2010 im Zuge eines großen Ehrungsabends im Festsaal der BV 15 ausgezeichnet.
Preisträgerinnen 2007
Zuzana Brejcha, Regisseurin, wird für ihren Dokumentarfilm “Romane Apsa – Zigeunertränen” ausgezeichnet. In diesem Film gibt sie einen Einblick in das Leben der Familie Horvath-Pokuta-Dunka aus der Südslowakei. Dabei zeigt sie den alarmierenden rassistischen Umgang mit Minderheiten in Europa.
Martha Reichel, Lehrerin, wird für ihren ehrenamtlichen Einsatz als SchülerInnenlotsin geehrt. Seit mehr als 20 Jahren regelt sie bei jedem Wetter von 7:30 – 9:15 Uhr die Kreuzung Arnsteingasse/Meinhartsdorfergasse.
Preisträgerinnen 2008
DSA Elisabeth Ettmann unterstützt als engagierte Feministin besonders Vereine im Migrationsbereich und ist beruflich in der Beratung am Eck sowie ehrenamtlich in der Offenen Plattform 55+ aktiv.
Ingeborg Langer ist Direktorin a.D. der einzigen Krankenpflegeschule in Wien 15. Am Kaiserin-Elisabeth-Spital besteht in der heutigen Form seit 1973 eine 3jährige Schule für die Ausbildung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege mit insgesamt 180 Ausbildungsplätzen.
Preisträgerinnen 2009
Elfriede Rauscher, bekannt auch als “Kraut-Elfi”, wurde am am 03. März 1946 geboren. Sie ist eine sozialengagierte Marktstandlerin am Meiselmarkt.
Gertrude Mattes wurde am 13. Februar 1929 geboren. Sie ist als PensionistInnenseelsorgerin in der Pfarre Rudolfsheim tätig, wo sie seit 27 Jahren ihre Seniorinnengruppe betreut.


