Obwohl Hamburg einer der größten Städte Deutschlands ist, gibt es auch in der Natur rings um die Stadt viel zu entdecken. Hier findet man wunderschöne Dünen, herrliche Seen und einige abgelegene Inseln die das Herz des Naturfreundes erfreuen.
Boberger Dünen
Die Boberger Dünen bezeichnen das Gebiet um Hamburgs letzte Wanderdünen und sind auch gleichzeitig der Name des Naturschutzgebietes. Dieses Naturschutzgebiet ist ein hervorragendes Rückzugsort für seltene Insekten, Pflanzen und Tiere. Heute wird das Gebiet von zahlreichen Hamburgern als Naherholungsgebiet und von vielen Besuchern als traumhafte Ausflugsstätte genutzt.
In früheren Zeiten in wahr diese Düne nicht die einzige in Hamburg, sondern damals erstreckte sich vom Berliner Tor bis Bergedorf eine riesige Dünenlandschaft. Nach und nach wurde der Sand der Dünen Stück für Stück abgetragen. Das meiste wurde dabei für Bauzwecke oder zum einebnen des Geländes innerhalb der Stadt genutzt. Von dieser einstigen Dünenlandschaft blieb einzig und allein die Boberger Dünen über. Der Grund hierfür liegt auch nur darin, dass man sich nicht über einen Preis für den Sand eignen konnte.
Was für ein wunderbarer Zufall, den heute ist diese einzigartige Wanderdünen mit der sie umgebenden wunderschönen Heidelandschaft ein sehr beliebtes Ausflugsziel und gilt als einer der Geheimtipps beim Besuch von Hamburg.
Von einem Hotel, einer Pension oder einer anderen Unterkunft in Hamburg lassen sich die Boberger Dünen bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Am besten erreicht man sie mit der U-Bahn-Linie U3 bis zur Haltestelle Mümmelsmannsberg und dann weiter mit der Buslinie 12 weiter bis zur Haltestelle Am Langberg.


