Mit einem Holzinvestment die Rendite wachsen lassen

Dank niedriger Zinsen sind Kredite zurzeit so günstig wie nie. Allerdings hat die anhaltende Niedrigzinsphase auch Nachteile: Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, muss sich zumeist mit einer mickrigen Rendite zufrieden geben. Das sogenannte Holzinvestment bietet dabei eine interessante Alternative zu klassischen Geldanlageprodukten und ermöglicht je nach Erfolg eine Rendite von bis zu 12 Prozent.

So funktioniert das Holzinvestment

Beim Holzinvestment (detaillierte Informationen) erwirbt der Anleger Baumsetzlinge, die in der Folge großgezogen werden, bis sie – abhängig von der Baumart und den jeweiligen klimatischen Bedingungen – nach 15 bis 20 Jahren „geerntet“ werden und das Holz verkauft wird. In der Regel wird dabei auf Edelhölzer, wie zum Beispiel Teak, gesetzt. Teak erfreut sich beispielsweise einer anhaltenden und sogar steigenden Nachfrage. So können Anleger bei stagnierendem Holzpreis mit einer Rendite von ca. 4 Prozent rechnen. Steigt der Preis aber wie erwartet, so kann die Rendite sogar auf über 12 Prozent ansteigen.

Vor- und Nachteile des Holzinvestment

Beim Holzinvestment gibt es allerdings einiges zu beachten. Zwar werden Holzinvestments in vielen Ländern der Welt angeboten, Verbraucher sind aber gut damit beraten, einen Standort in einem politisch stabilen Land zu wählen. Sonst droht im schlimmsten Fall die Enteignung bei einem politischen Umbruch. Auch andere Risiken sollten Anleger vor der Investition in Holz bedenken. Denn im Gegensatz zu Wertpapieren, können Bäume durch starke Unwetter, Feuer oder Ungeziefer zerstört werden. Ganz ohne Risiko ist ein Holzinvestment also nicht möglich, selbst wenn der Standort sorgfältig ausgewählt wird.

Das Holzinvestment hat allerdings neben den hohen Renditemöglichkeiten noch andere Vorteile. Denn in Form von nachhaltiger Forstwirtschaft kann diese Geldanlage zum Umweltschutz beitragen. Der Hintergedanke: Statt Urwälder abzuholzen, werden Edelhölzer gepflanzt und das Holz auf den Weltmärkten verkauft. Werden viele solcher Projekte gefördert, dann lässt sich der Raubbau an der Natur deutlich verringern. Verbraucher können sichergehen, dass ihr Holzinvestment nicht nur nachhaltig ist, sondern darüber hinaus auch für soziale Gerechtigkeit – etwa durch faire Bezahlung der Arbeiter – sorgt, indem sie auf spezielle Zertifikate für nachhaltige Forstwirtschaft achten. International anerkannt ist beispielsweise das FSC-Siegel.

Vor der Entscheidung für ein Holzinvestment Chancen und Risiken abwägen

Wie bei jeder anderen Geldanlage auch, sollten Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken beim Holzinvestment gegenübergestellt werden. Nur so lässt sich herausfinden, ob diese Form der Geldanlage zu den persönlichen Bedürfnissen passt.